62 – 71 wieder richtig Handball

1962 machte nach einer langen Pause erstmals wieder eine Herrenmannschaft, die vorwiegend aus Nachwuchsspielern bestand, von sich Reden. – Das Team startete furios und lag lange an der Tabellenspitze. Dann übernahm Niedergirmes die Führung. Die Spannung wuchs bis zum letzten Match. Unsere Truppe musste gegen den Tabellensechsten Atzbach unbedingt gewinnen, wollte man noch eine theoretische Chance besitzen. Zur Pause lagen unsere Akteure mit 7:5 Toren in Front. Als unsere Späher die Niederlage von Niedergirmes meldeten, entwickelten die Hausherren einen ungeheuren Siegeswillen, der schließlich mit einem 11:9-Sieg Belohnung fand. Der »Bezirksmeistertitel« ging nach elf Jahren Abstinenz wieder in die Burgstadt. – Bei den Aufstiegsspielen zur »Verbandsliga Nord« gab es gegen Hessen-Hersfeld zwei klare Siege. Bettenhausen konnte nicht bezwungen werden. Es reichte trotzdem, da dieser Kontrahent auch Sieger über Hessen-Hersfeld blieb.
Die erfolgreiche Mannschaft: Rudolf Schwenz (zwischenzeitlich 41 Jahre alt) und Kurt Neuschulz im Tor, Kurt Schwenz, Artur Michel, Werner Wirth, Gerhard Scheurich, Heinz Höcher, Erwin Metzger, Reinhold Metzger, Waldemar Kißler, Hans Weil, Gerd Wirth, Gerhard Wächter, Peter Schwenz, Karlheinz Schäfer, Helmut Höhl.

Für das neue Abenteuer verpflichtete der Verein mit Werner Reitz aus Nidda erstmals einen lizenzierten Trainer. Drei Jahre lang, von 1963 bis 1965, konnte sich die Crew in der »Verbandsliga« halten. Der Abgang gestaltete sich dramatisch. Die Ermittlung des zweiten Absteigers fand zwischen Heiligenrode, Münzenberg und Nieder-Mörlen, die alle 13:23 Punkte aufwiesen, statt. Nach zwei (!) gesonderten Qualifikationsrunden stand das TSV-Team als unglücklicher Verlierer fest. – »Abstieg in die »Bezirksklasse«.
Die einstige Hochburg bröckelte, der Glanz vergangener Jahre erlosch. Die Tabellenplätze verschlechterten sich konstant.

1970 mussten unsere Akteure nach einem enttäuschenden 9.Tabellenrang sogar die Bezirksklasse verlassen. – Jetzt unternahm der Verein große Anstrengungen um wieder nach oben zu kommen. Für dieses Unterfangen konnten mit Erwin Harz (1971), Bruno Schwarzer (1972) und Peter Knorr (ab 1973) kompetente Trainer verpflichtet werden, die für Disziplin und Ordnung sorgten.

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